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Leoben musste sich zum Auftakt concircle WEST WIEN mit 37:32 beugen

Mit einer starken Anfangsphase und einem überragenden Marek Kovacech hielt die Handball Sportunion Leoben am 5. September beim Auftakt der MEHRLEBEN HLA CHALLENGE Ost Hauptrunde powered by Finanzfuchsgruppe lange dagegen, musste sich auswärts bei concircle WEST WIEN letztlich jedoch mit 37:32 geschlagen geben. Nach einem ausgeglichenen Beginn und mehreren eigenen Führungen entschieden die Wiener, vor allem mit einer starken Schlussphase der ersten Halbzeit, das Match zu ihren Gunsten.

Routinier Marek Kovacech war sofort wieder in Torlaune (Bild: Robert Edegger)

Die Begegnung begann durchaus nach dem Geschmack der Leobner. Marek Kovacech eröffnete die Partie per Siebenmeter, wenig später brachte Marian Schweiger die Montanstädter, beim Stand von 4:5, abermals in Führung. In einer offenen Anfangsphase begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Leoben spielte mutig nach vorne, nutzte seine Chancen konsequent und lag bis zum 10:10 in der 20. Minute voll im Rennen.

Dann kippte das Momentum. Während concircle WEST WIEN in dieser Phase beinahe jeden Fehler bestrafte und sich über schnelle Tore Selbstvertrauen holte, tat sich Leoben schwer, den Anschluss zu halten. Die Wiener zogen Tor um Tor davon und erspielten sich bis zur Halbzeit einen Fünf-Tore-Vorsprung. Die Leobner ließen sich davon aber nicht entmutigen und kamen mit viel Energie aus der Kabine zurück.

Auch als die Hausherren ihren Vorsprung nach Wiederbeginn zwischenzeitlich auf sieben Tore ausbauten, kämpfte die Mannschaft von Dino Poje unbeirrt weiter. Immer wieder gelang es, Lücken in der Wiener Defensive zu finden und den Abstand zu verkürzen. Besonders Marek Kovacech übernahm Verantwortung und war kaum zu stoppen. Mit zwölf Treffern war er der herausragende Werfer der Partie. Auch Adrian Edegger zeigte mit fünf Toren eine starke Leistung, während Thomas Nenadic drei Treffer beisteuerte. Letzterer musste allerdings, nach der dritten Zeitstrafe, das Feld in der 45. Minute frühzeitig verlassen und fehlte seinem Team damit in der Crunch-Time.

Ein wesentlicher Faktor warum die Montanstädter auch in schwierigen Phasen im Spiel blieben, war die hohe Effizienz vom Siebenmeterpunkt. Neun von zehn Strafwürfen fanden den Weg ins Tor. Kovacech verwandelte sieben seiner acht Versuche, Edegger blieb bei seinen beiden Würfen vom Punkt fehlerlos.

In der Schlussviertelstunde stemmten sich die Steirer noch einmal mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Als Julian Scheer knapp zwei Minuten vor Schluss auf 35:32 verkürzte, keimte noch einmal Hoffnung auf eine spektakuläre Wende auf. Doch concircle WEST WIEN behielt die Ruhe, setzte die letzten beiden Treffer der Begegnung und brachte den 37:32 Heimsieg schließlich sicher über die Zeit. Trotz der Niederlage zeigte die Handball Sportunion Leoben über weite Strecken eine engagierte Leistung. Am Samstag, den 12. September gastieren nun die Perchtoldsdorf Devils in Leoben und da will die Poje-Truppe den ersten Heimsieg feiern.


Kader und Tore: Nikolic, Benkö, Bezovnik; Kovacech (12/7), Edegger (5/2), Nenadic (3), Lantos (2), Moser (2), Scheer (2), Schweiger (2),  Hinterreiter (1), Lechner (1), Typolt (1), Jadron (1), Kvarits, Sabazgiraev

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Das Future-Team der Handball Sportunion Leoben musste sich bei concircle WEST WIEN mit 36:23 geschlagen geben. Die Obersteirer gerietenfrüh ins Hintertreffen und konnten den deutlichen Pausenrückstand von 21:11 trotz einer verbesserten Leistung im zweiten Durchgang nicht mehr entscheidend verkürzen.

Kader und Tore: Benkö, Bezovnik; Stolz (5/1), Sabazgiraev (5), Kvarits (4/1), Scheer (3/2), Mayr (2), Schüller (2), Draxler (1), Florijanicic (1), Donossa

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