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Leoben schafft Klassenerhalt trotz Niederlage gegen WEST WIEN

Trotz einer 23:32 Niederlage gegen Handball WEST WIEN hat die Handball Sportunion Leoben ihr  Saisonziel erreicht. Den Klassenerhalt in der HLA CHALLENGE. In der heimischen Sporthalle Donawitz musste sich Leoben am Samstag einem effizienten und konsequent auftretenden Gegner geschlagen geben.

Die Gegner hatten die Leobner, wie hier Lukas Moser, fest im Griff (Bild: Robert Edegger)

Die Partie begann zunächst ausgeglichen, doch bereits in den Anfangsminuten zeigte sich die Stärke der Wiener Defensive. WEST WIEN agierte äußerst ballorientiert, stellte die Räume geschickt zu und zwang Leoben immer wieder zu Fehlern. Vor allem in der ersten Halbzeit ließ die Sportunion zahlreiche hochkarätige Chancen ungenutzt. Diese mangelnde Effizienz im Abschluss nutzten die Gäste eiskalt aus, insbesondere über ihr schnelles Umschaltspiel. Immer wieder kam WEST WIEN nach Ballgewinnen zu einfachen Toren und setzte sich sukzessive ab.

Zur Pause lag Leoben bereits mit 10:16 zurück, ein Rückstand, der angesichts der ausgelassenen Möglichkeiten durchaus höher hätte ausfallen können. Auch in der zweiten Hälfte fand Leoben nur phasenweise ins Spiel. Zwar gelangen immer wieder sehenswerte Aktionen im Angriff, doch die Gäste hatten stets die passende Antwort parat. Angeführt von einem treffsicheren Rückraum und weiterhin konsequentem Tempospiel baute Handball WEST WIEN den Vorsprung kontinuierlich aus.

Leoben kämpfte bis zum Schluss, konnte den Rückstand jedoch nicht mehr entscheidend verkürzen. Am Ende stand eine klare 23:32-Niederlage auf der Anzeigetafel. 

Trotz der Niederlage überwiegt bei der Sportunion Leoben die Erleichterung, denn der Verbleib in der HLA CHALLENGE ist aufgrund der anderen Spiele dieser Runde gesichert. Damit wurde das wichtigste Saisonziel erreicht, auch wenn die Leistung gegen WEST WIEN nicht ganz den eigenen Ansprüchen entsprach.


Kader und Tore: Lombes-Birkenheuer, Reiter, Bezovnik; Kovacech (7/3), Jadron (3), Lechner (3), Pucher (3), Kvarits (2), Schweiger (2), Hinterreiter (1), Mayr (1), Scheer (1), Moser, Pinter, Stromberger, Wegscheider

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Stimmen zum Spiel

Stephan Hödl (Trainer, Sportunion Leoben): "Wir haben heute gerade vor der Pause nur fünfzig Prozent unserer freien Würfen in Tore verwandelt, da hätten wir sogar viel höher in Rückstand sein können. Insgesamt war das heute gegen einen starken Gegner zu wenig. Wir werden nun das spielfreie Wochenende mit Hausaufgaben vor allem im Kraftbereich nutzen und uns danach normal auf das nächste Spiel vorbereiten."

Lukas Musalek (Trainer, Handball WEST WIEN): "Ich bin heute sehr zufrieden mit meiner Mannschaft die alles umgesetzt hat, was wir uns vorgenommen haben. Natürlich sind auch Fehler passiert, weil auch Leoben eine super Mannschaft ist, aber so ist Handball. Die Ausrichtung liegt schon auf der nächsten Saison, wo wir vorne mitspielen wollen."

 

Leobens Future-Team konnte die Partie gegen die Tabellenführer Handball WEST WIEN zwar nicht gewinnen, machte jedoch lange eine gute Figur. Zur Pause lag das Team mit vier Toren in Rückstand und verlor am Ende mit 28:35. 

 

Kader und Tore: Bezovnik, Reiter; Scheer (6/1), Schüller (6), Florijancic (4), Holec (4), Mayr (3/1), Wegscheider (3), Draxler (2), Dorner, Lausecker, Trafella, Stromberger

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