Die Sportunion Leoben musste in der HLA CHALLENGE Ost Abstiegsrunde am vergangenen Sonntag eine deutliche 29:39‑Auswärtsniederlage bei den Perchtoldsdorf Devils hinnehmen. Ausschlaggebend dafür war vor allem eine völlig misslungene erste Spielhälfte, in der die Montanstädter offensiv wie defensiv keinen Zugriff auf die Partie fanden.

Julian Scheer holte mit dem Future-Team den nächsten Sieg
Gerade einmal sieben Tore in den ersten 30 Minuten spiegelten einen unterirdischen Auftritt wider, während die Gastgeber nahezu nach Belieben trafen und mit einer komfortablen 18:7‑Pausenführung in die Kabine gingen. Leoben agierte in dieser Phase fehleranfällig, leistete sich unnötige Ballverluste und fand kaum Lösungen gegen die aggressive Deckung der Devils.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich das Team von Trainerteam deutlich verbessert. In der zweiten Halbzeit zeigten die Leobner Moral, erhöhten das Tempo und konnten diesen Spielabschnitt mit einem Tor Vorsprung für sich entscheiden. Allen voran Paul Hinterreiter mit sieben Treffern sowie Elias Typolt mit sechs Toren stemmten sich offensiv gegen die drohende Niederlage.
Trotz der Leistungssteigerung nach der Pause war der Rückstand jedoch nicht mehr aufzuholen. 39 Gegentore und letztlich zehn Treffer Differenz sorgten am Ende für ein ernüchterndes Ergebnis, das den enttäuschenden ersten Durchgang nicht mehr kaschieren konnte.
In der Tabelle bleibt die Sportunion Leoben dennoch auf Rang drei der Abstiegsrunde und hält weiterhin drei Punkte Vorsprung auf die Perchtoldsdorf Devils, ein Polster, der jedoch Warnsignal genug sein sollte für die kommenden Aufgaben. Am Wochenende können die Montanstädter den Kopf frei kriegen, da wegen des ÖHB CUP FINAL 4 in Wien keine Spiele anstehen. Weiter geht es für Leoben am Donnerstag, den 30. April auswärts gegen Koppensteiner WAT Fünfhaus.
Kader und Tore: Lombes-Birkenheuer, Reiter, Bezovnik; Hinterreiter (7), Typolt (6/3), Kvarits (4/1), Schweiger (4), Lechner (3), Pinter (2), Jadron (1), Pucher (1), Scheer (1), Moser, Stromberger
Nach Maß verlief der Sonntag hingegen für das Leobner Future-Team, das seinerseits bei den Devils eine überzeugende Vorstellung zeigte. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und hoher Konsequenz setzte sich der Leobner Nachwuchs klar mit 35:24 durch und bestätigte damit die positive Entwicklung der jungen Talente.
Kader und Tore: Bezovnik, Reiter; Scheer (8/4), Schüller (8), Florijancic (6), Holec M. (3), Donossa (2), Mayr (2/1), Trafella (2), Dorner (1), Draxler (1), Holec H. (1), Stromberger (1)



















