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31:30 Heimsieg von Leoben bei Pucher-Gala

Die Handball Sportunion Leoben feierte mit einem 31:30 Heimsieg über Koppensteiner WAT Fünfhaus ihren ersten Erfolg des Jahres 2026, der nach einer furiosen Aufholjagd, großem Kampfgeist und einem fehlerfreien Franz Pucher gemeinsam gefeiert wurde.

Flügelspieler Franz Pucher war Samstag der Scharfschütze der Leobner (Bild: Robert Edegger)

Was für ein Handballnachmittag in der Sporthalle Leoben Donawitz, denn die Sportunion Leoben hat am 14. Februar 2026 ihren ersten Sieg des neuen Jahres eingefahren. Mit 31:30 (14:18) rangen die Leobner den Gegner Koppensteiner WAT Fünfhaus in einem hochdramatischen Duell nieder. Dabei hätte die Partie aus Sicht der Leobner schon viel früher entschieden sein können, denn allein in der ersten Halbzeit vergab man sieben klare Torchancen bei freien Würfen und scheiterte zwei Mal vom Siebenmeterpunkt, während Fünfhaus gut eingestellt agierte und die Unsicherheiten eiskalt ausnutzte. "Wir haben vor der Pause zwar schon phasenweise gut gespielt, aber die Wurfquote war unterirdisch. Sieben Fehlwürfe in den ersten 15 Minuten und noch zwei verworfene 7-Meter waren zu viel, um mit einer Führung in die Kabine zu gehen.", so Trainer Renè Kramer zur 1. Halbzeit.

Besonders emotional wurde es durch das Auftreten von Kapitän Marian Schweiger, der trotz großen Unwohlseins unbedingt auf das Feld wollte, um sein Team wie gewohnt anzuführen. Zum Start nur auf der Bank, kam er Mitte der ersten Spielhälfte auf das Feld. Nach nur wenigen Angriffen musste er jedoch erkennen, dass es an diesem Tag körperlich nicht ging, weshalb er das Spielfeld verließ und auf der gegenüberliegenden Hallenseite Platz nahm. Dort wurde er zum lautstarken Antreiber seiner Mannschaft, die noch rund 40 Minuten ohne ihren Kapitän bestehen musste. Trotz Schmerzen hielt es ihn kaum auf seinem Stuhl, er sprang immer wieder auf, feuerte an und legte beim Unterstützen seiner Teamkollegen wohl noch einige Kilometer zurück. Die Mannschaft antwortete auf dieses Zeichen ihres Kapitäns mit beeindruckendem Einsatz und unbändigem Willen.

Leoben reagierte zur Pause und brachte Torhüter Daniel Reiter, dessen Einwechslung sich als absolut richtige Entscheidung herausstellte. Seine Paraden gaben nicht nur der Deckung neuen Auftrieb, sondern auch der gesamten Mannschaft frischen Glauben an die Wende. Tor um Tor kämpften sich die Leobner zurück und zeigten nach Wiederanpfiff einen sensationellen 6:1 Lauf und sorgten durch Dino Mustafic für die 20:19 Führung. Fünfzehn Minuten vor dem Ende waren es abermals die Gäste die 24:26 in Front lagen, nachdem die Hausherren erneut bei freien Würfen schwächelten. Ein Time-Out brachte Leoben jedoch zurück in die Spur und nach dem 7-Meter Tor von Lubo Jadron war auch der Ausgleich wieder geschafft.

Im Mittelpunkt stand an diesem Nachmittag jedoch Flügelspieler Franz Pucher, der fehlerfrei blieb und mit neun Treffern glänzte. Er wurde völlig verdient zum besten Spieler des Abends gewählt. Er bewies auch in der spannenden Schlussphase Nervenstärke, indem er sowohl den wichtigen Ausgleich als auch den entscheidenden Treffer zum 31:29 erzielte. Diese Momente elektrisierten die Fans und gaben dem Spiel seine dramatische Krönung. Fünfhaus konnte nur noch mit einem Strafwurf direkt mit dem Schlusspfiff einen Treffer aufholen. Der 31:30 Heimsieg war damit jedoch amtlich! Nach der Partie zeigte sich Franz Pucher erleichtert: "Wir waren uns und unseren Fans diesen Sieg schon lange schuldig und haben heute gezeigt, was mit Herzblut möglich ist. Fünfhaus hat uns bis zum Schluss gefordert, ich glaube jedoch, wir waren, auch wegen der starken Aufholjagd, am Ende die verdienten Sieger."

Fünfhaus-Trainer Ivan Monev war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: "Wir haben vor der Pause alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Leider haben wir den Start in die zweite Halbzeit völlig verschlafen und haben in der Folge auch zu viele Fehler gemacht. Es macht immer Spaß, hier in Leoben zu spielen, und ich gratuliere Leoben zum Sieg."

Der Sieg bringt auch weitere wichtige Punkte in der Tabelle ein und gibt Auftrieb für die letzte Runde am Samstag, den 21. Februar, wo es auswärts bei Handball WEST WIEN gilt, gegen einen weiteren direkten Konkurrenten Punkte zu machen!


Kader und Tore: Lombes-Birkenheuer, Reiter, Bezovnik; Pucher (9), Jadron (6/3), Mustafic (5), Kovacech (4), Hinterreiter (4), Edegger (2/0), Lechner (1), Kvarits, Moser, Scheer, Schweiger, Typolt, Wegscheider

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Das Sahnehäubchen zu einem erfolgreichen Valentinstag in Leoben lieferte im Anschluss das Future-Team der Obersteirer. Die Leobner lagen zur Pause mit zwei Toren in Front und konnten den Vorsprung in der zweiten Halbzeit auf bis zu fünf Tore ausbauen. Am Ende jubelten die Jungs über einen 31:27 Sieg gegen die Wiener.

Kader und Tore: Bezovnik, Reiter; Scheer (9/4), Schüller (6), Holec M. (4), Wegscheider (4), Stromberger (3), Florijancic (2), Dorner (1), Donossa (1), Draxler (1), Holec H., Trafella

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