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36:24 Heimsieg gegen Union Spk. Korneuburg als versöhnlicher Jahresabschluss

Es gibt Tage, die scheinen sich zu wiederholen. Immer wieder dieselbe Routine, dieselben Herausforderungen, bis plötzlich alles zusammenkommt und ein perfekter Moment entsteht. Genau so wirkte das gestrige Spiel der Handball Sportunion Leoben. Wie im Film "…und täglich grüßt das Murmeltier" dreht sich die Zeit, bis die Leobner eine Leistung abliefern, die einfach passt und am Samstag war endlich wieder so ein Tag.

Leobner Jubelschrei nach einem befreienden Heimsieg zum Jahresabschluss (Bild: Robert Edegger)

Beide Teams mussten auf wichtige Spieler verzichten. Bei Leoben fehlten Paul Hinterreiter (krank), Daniel Pinter (Handverletzung), Lukas Moser (verletzt) und Daniel Reiter (verletzt). Reiter wird den Hausherren generell länger fehlen, da er beruflich den nächsten Schritt macht. Verbunden ist der Aufstieg mit einer intensiven Ausbildung, die ihn auch an Wochenenden bindet. Dani hat aber versprochen, im Notfall auszuhelfen. Die gesamte Sportunion wünscht ihm für diese Herausforderung alles Gute!

Trotz des kleinen Kaders zeigte Leoben eine Vorstellung, die Trainer Renè Kramer perfekt zusammenfasste. "Das war heute eine Partie wie wir sie uns vorstellen. Im letzten Jahr war es ähnlich gegen Krems, scheinbar wissen wir zu Weihnachten was in uns steckt. Es war heute mit kleinem Kader nicht leicht, aber die Jungs haben sich sehr gut präsentiert.", freute sich Kramer. Tatsächlich schien es so als ob die Leobner gerade zum Jahresabschluss ihr wahres Gesicht zeigen, denn auch in der letzten Saison lieferten die Obersteirer daheim gegen Krems/Langenlois ab und sorgten damit, wie am Samstag, für einen schönen Abschluss mit den heimischen Fans. Von Beginn an drückten die Leobner aufs Tempo und als dann Torhüter Adrian Lombes-Birkenheuer, wie so oft, auf Touren kam und mit vielen Paraden seine Vorderleute unterstützte, war die Partie entschieden. Korneuburg konnte bis zur Pause noch die Schlagdistanz wahren, da die Hausherren positionell in der Abwehr Probleme hatten. Nach dem Seitenwechsel war jedoch auch dieses Problem gelöst und so geht der 36:24 Heimsieg auch in der Höhe in Ordnung. Grandios auch die Torverteilung, so sich jeder im Leobner Kader, außer Torhüter Bezovnik, in die Schützenliste eintragen konnte. Flügelspieler Franz Pucher war in der Offensive makellos und wurde mit seinen sechs Toren zum besten Spieler gewählt.

Die Gäste aus Korneuburg hielten vor der Pause gut dagegen, wie Co-Trainer Florian Hirschegger betonte. "Wir hatten heute leider wieder mit einigen Ausfällen zu kämpfen, waren aber vor der Pause recht gut im Spiel. Nach dem Seitenwechsel ist uns dann der Faden gerissen, die Löcher in unserer Abwehr waren zu groß und Leoben hat das sehr gut ausgenutzt. Wir sehnen nun die Weihnachtspause herbei und hoffen, dass im Jänner alle im Kader fit sind.", so Hirschegger.

Wenn sich der Tag wiederholt, dann bitte genau so mit einer Leobner Mannschaft, die auch mit einem kleinen Kader über sich hinauswächst und das Publikum mit tollem Handball verwöhnt. Ein perfekter Abschluss vor der Weihnachtspause und ein Vorgeschmack auf das, was 2026 bringen kann, wenn sich die Mannschaft auf die Leistung am Samstag besinnt. Mit dem Heimerfolg sind die Leobner in der Tabelle weiter in Lauerstellung auf dem 5. Platz, einen Punkt hinter MADx WAT Atzgersdorf.

Die Ballspende wurde am Samstag von Berni Reinwald, dem Besitzer des Szenelokals "Legend", sowie weiterer Unternehmen, durchgeführt. Der Ball brachte Glück und nach der Partie wurde der Sieg auch in seinem Lokal in der Innenstadt bei einer Aftershow-Partie gefeiert.


Kader und Tore: Lombes-Birkenheuer (1), Bezovnik; Kovacech (6/4), Pucher (6), Mustafic (5), Schweiger (5), Edegger (4/1), Lechner (4), Typolt (2), Kvarits (1), Jadron (1), Scheer (1)

Best Player Award: Pucher (Sportunion Leoben), Schubert (Union Spk. Korneuburg)

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Ebenfalls ersatzgeschwächt musste Leobens Future-Team in die Partie. Korneuburg ist heuer gut in Schuss während die Obersteirer nach der Konstanz suchen. Am Samstag stellten die Leobner ihre kämpferischen Fähigkeiten jedoch erneut unter Beweis. Zur Pause mit drei Toren in Rückstand, sorgte Alex Schüller kurz vor Spielende sogar für die heimische Führung. Korneuburgs Höfle war es, der mit seinem Treffer aber noch für ein 27:27 Unentschieden sorgte.

Kader und Tore: Bezovnik; Lausecker (7), Schüller (7/1), Trafella (5), Florijancic (4), Scheer (3/1), Donossa, Draxler, Hödl

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