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Sportunion Leoben

Nichts wurde es aus weiteren Derbys im Halbfinale. Nach einem motivierenden Heimerfolg, verloren die Leobener am Donnerstag das entscheidende Spiel bei WAT Atzgersdorf mit 29:21. Dennoch zieht Präsident Alfred Leithold eine positive Saisonbilanz.

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Dennis Stolz ist nur ein Vertreter der vielen Eigenbauspieler im Leobener Kader

Trotz des bitteren Ausfalls von Kapitän und Spielmacher Mathias Nikolic reiste die Handball Sportunion Leoben am Donnerstag hochmotiviert zum entscheidenden Viertelfinal-Spiel nach Wien an. Leider verschliefen die Montanstädter den Start in die Partie völlig und sahen sich nach acht Minuten mit 6:0 in Rückstand. Zwar kamen die Leobener in der Folge besser ins Spiel und holten auf 6:4 auf, dennoch wollte der Ausgleich nicht gelingen. Ein Déjà-vu zur Vorwoche gab es in der 40. Minute, allerdings lagen diesmal die Atzgersdorfer mit 17:10 voran. Leoben versuchte zwar noch einmal den Rückstand zu verringern, am Ende feierten jedoch die Wiener verdient den Einzug ins spusu CHALLENGE Halbfinale. Trainer Vytas Ziura stellte sich nach der 29:21 Niederlage vor sein Team und übernahm die Verantwortung. "Ich möchte mich bei den Fans und meiner Mannschaft entschuldigen, dass ich selbst an erster Stelle nicht meine Leistung gezeigt habe. Wir haben den Anfang, mit technischen Fehlern und schwacher Abwehrleistung, verschlafen. Dann wurde es besser, aber von einem Sieg waren wir weit weg. Es war für uns ein Finalspiel, aus dem wir jedoch auch viel lernen können, was wir im kommenden Jahr verbessern müssen.", so der Trainer.


Kader und Tore: Pazemeckas, Reiter, Bautista; Ziura(6/3), Kovacech(5/2), Stolz D.(4), Sabazgiraev(3), Stolz P.(2), Galovsky(1), Moser, Schweiger, Spitaler, Typolt

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Der Präsident zieht eine positive Bilanz
 
Leoben-Präsident Alfred Leithold, der die Partie per Livestream verfolgte, zieht trotz der Niederlage eine sehr positive Saisonbilanz. "Wir hatten heuer den Anspruch eine schlagfähige Mannschaft mit Eigenbauspielern und Routiniers zu formen. Ich glaube das ist uns gerade im Grunddurchgang mehr als nur gut gelungen. Mit Vytas haben wir einen Trainer, der aus jedem Spieler das Maximum abrufen möchte. In der Bonusrunde hatten wir dann mehrmals auch mit CoVid-Fällen und Verletzungen zu kämpfen. Dort haben wir gesehen, dass wir das nur schwer kompensieren können. Ich bin jedoch sehr stolz auf unser Team, die heurigen Leistungen und freue mich auf die kommende Saison."

Angesprochen auf die Ziele der kommenden Saison und der Planung meint der Präsident weiter: "Wir fühlen uns in unserem eingeschlagenen Weg bestätigt. Wir wollen hungrige junge Spieler im Team haben, die Spielzeit in einer der höchsten österreichischen Ligen erhalten möchten. Nicht umsonst kommt ein Junioren-Nationalteamspieler Jonas Magelinskas zu uns. Auch unsere Eigenbauspieler, die den Großteil des Teams bilden, werden das bestätigen können. Natürlich wollen wir auch im nächsten Jahr wieder vorne mitspielen und dann wird man sehen wohin die Reise geht. Der Kader steht fast zur Gänze, jedoch sind wir noch mit einigen Spielern in Gesprächen. Für Namen ist es allerdings noch zu früh."

Planungen für ein Saisonabschlussfest laufen

Der Saisonabschluss der Leobener wird normalerweise immer traditionell gefeiert. Auch in diesem Jahr wird es für alle Vereinsmitglieder, Mitarbeiter, Eltern, Spieler*innen und Fans ein Abschlussfest geben. Einen fixen Termin gibt es aber aufgrund der CoVid-Bestimmungen noch nicht. "Am kommenden Mittwoch sperrt nun endlich wieder die Gastronomie auf. Wir verfolgen die Änderungen an den Verordnungen tagesaktuell und werden ein gebührendes Fest zum Saisonabschluss ausrichten, das haben sich alle im Verein nach diesem fordernden Jahr mehr als verdient. Den Termin werden wir zeitgerecht bekanntgeben, sobald wir etwas Sicherheit haben.", verspricht Leithold.

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