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Sportunion Leoben

Der Auftakt in die spusu CHALLENGE Bonusrunde ging für die Handball Sportunion Leoben bei Favorit UHC Hollabrunn mit 32:29 verloren. Schuld daran war eine verschlafene erste Halbzeit, wo die Obersteirer schon mit sieben Toren in Rückstand lagen. Nach dem Seitenwechsel stand jedoch Kampfgeist am Programm, was noch zu diesem respektablen Ergebnis führte.

mit holl
 
Die Mannschaft rund um Kapitän Mathias Nikolic blickt auf eine harte Trainingswoche zurück und musste in der Partie am Samstag auch noch Abwehrchef Hazbulat Sabazgiraev vorgeben. Mit Thomas Spitaler meldete sich allerdings auch ein Akteur zurück im Kader, der Flügelspieler hat seine Ellbogenverletzung auskuriert. Zu Beginn des Spiels konnten die Leobener durch Kovacech zwei Mal die Führung behaupten, ein vergebener 7-Meter des Slowaken läutete jedoch kurz darauf eine Schwächephase der Obersteirer ein.

Lauschte man bei geschlossenen Augen nur den Worten der Livestream-Kommentatoren, so konnte man meinen, dass bei Hollabrunn nur der Torhüter Meleschnig und mit Patrick Prokop ein Feldspieler am Parkett standen. Diese beiden Gegner machten der Ziura-Truppe das Leben gehörig schwer und wurden daher auch mit Lob überhäuft, während man den Leobenern jeglichen Einsatz bis zum 17:10 Pausenrückstand absprach.

Nach dem Seitenwechsel folgte allerdings ein komplett anderes Kapitel, was dem "Hörspiel" auch mehr Dramaturgie einhauchte. Mit vereinten Kräften brachten sich die Leobener zurück in die Partie und spätestens beim 24:21 Anschlusstreffer durch Patrick Stolz wurde UHC Hollabrunn klar, dass sich die Obersteirer noch nicht geschlagen gaben. Dem Kommentatoren-Team blieb diese Tatsache nicht verborgen und so waren es nun Leoben-Torhüter Bautista & Co., welche immer öfter Erwähnung fanden und damit auch die Knappheit der Endphase unterstrichen. Die Niederösterreicher brachten den drei Tore Vorsprung über die Zeit, ein Selbstläufer war dieser Abend allerdings nicht.

Was auf Leobener Seite bleibt ist die Tatsache, dass die Mannschaft diese Partie nach fast aussichtsloser Lage nie aufgab und bis zum Ende alles versuchte, um zumindest einen Punkt nach Leoben mitzunehmen. Zudem ist das große Ziel die Vorbereitung auf das Viertelfinale, wie Co-Trainer Stephan Hödl nach dem Spiel wissen lässt. "Es war ein klassiches Auswärtsspiel gegen einen Aufstiegsfavoriten. Wir haben den Fokus schon jetzt klar auf das Viertelfinale gerichtet und auch das Training entsprechend abgestimmt. Das war sicher mitunter ein Grund, warum wir vor der Pause schwere Beine hatten. Nach der Pause haben die Jungs jedoch gezeigt was möglich ist und das stimmte uns letztlich auch zufrieden.", so Hödl.


Kader und Tore: Pazemeckas, Reiter, Bautista; Kovacech(10/3), Schweiger(7), Nikolic(3), Moser(2), Stolz D.(2), Galovsky(1), Stolz P.(1), Ziura(1), Typolt

Best Player Award: Meleschnig (UHC Hollabrunn), Kovacech (Handball Sportunion Leoben)

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