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01.11.2019 / ab 17.00 Uhr
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In der Partie bei Roomz Hotels Vöslauer HC erlebte die Union JURI Leoben ein Déjà-vu zum Derby gegen Bruck. Diesmal jedoch mit dem besseren Ende. Ribeiro & Co. schafften nach sieben Toren Rückstand noch ein 27:27 Unentschieden.

gonco voeslau
Ribeiro & Co. glaubten in Vöslau bis zum Ende an die Wende und wurden mit einem Punkt belohnt

Nach einem gegenseitigen Abtasten konnten die Obersteirer am Samstag in Vöslau durch ein Tor von Marek Kovacech erstmals mit 6:4 in Führung gehen. Die Freude währte allerdings nur kurz und die Poje-Truppe sah sich an das Derby gegen HC Bruck erinnert. Nach 23 Minuten stand es noch 11:11, zur Pause lagen die Leobener dann plötzlich 11:15 in Rückstand. Die Abwehr war zu wenig aggressiv und in der Offensive scheiterten die Obersteirer zu oft an Routinier Dubovecak.
 
Bei der Kabinenansprache versuchte Leoben Trainer Poje sein Team aufzurichten und das Feuer zu wecken, das nötig sein würde um zum Gegner aufzuschließen. Es waren allerdings die Niederösterreicher, die auch nach dem Seitenwechsel erst den Ton angaben. In der 41. Minute lagen die Leobener schon aussichtslos mit 15:22 in Rückstand. Nach einer doppelten Zeitstrafe für Vöslau-Spieler Stanic fackelte die Union JURI Leoben aber dann ein Feuerwerk ab und kämpfte sich in die Partie auf sehenswerte Weise zurück.

Flügelspieler Thomas Kuhn verkürzte mit einem Hattrick auf 18:22 und sorgte damit für einen ersten Ruck in seiner Mannschaft. Eine rote Karte gegen Vöslau-Spielmacher Strazdas und eine zunehmend aggressivere Leobener-Deckung mit einem sehr guten Felix Friedel im Tor, verunsicherte die Niederösterreicher weiter. Muck, bester Werfer seines Teams, sorgte sieben Minuten vor dem Ende für das 22:26. Leoben nahm sein zweites Time-Out und stellte danach Marian Schweiger als Manndecker auf Muck ab. Ebenso schwor man das Team noch einmal auf eine Schlussoffensive ein. "Wir müssen an uns glauben. Wir können die Partie noch drehen.", war der Tenor der gesamten Mannschaft. 

Tatsächlich drehten die Leobener danach erst so richtig auf. Wulz sorgte für den 25:26 Anschlusstreffer und Ribeiro brach mit seinem Tor zum 26:26 Ausgleich endgültig den Bann. Als Kapitän Pauli Wulz dann 54 Sekunden vor dem Ende zur 27:26 Führung seines Teams einnetzte hielt es keinem mehr auf den Sitzen. Vöslau war nun gefordert, wollte man nicht als Verlierer vom Platz gehen. Die Niederösterreicher setzten auf Zeit. Rückraumspieler Stevanovic verschleppte die Partie gekonnt und eine Sekunde vor dem Ende hatte plötzlich Kohlmaier auf der rechten Seite freie Bahn die er zum 27:27 Endstand nutzte.
 
Für einen kurzen Moment gab es betretene Gesichter im Leobener Team, hatte man doch den Sieg vor Augen gehabt. Danach allerdings überwog die Freude über einen Punkt, den sich die Mannschaft nach eigentlich schon verlorenem Spiel und fulminanten Schlussminuten erkämpft hat. "Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die einen so großen Rückstand derart gedreht hat. Ihr habt heute alle daran geglaubt das Spiel noch drehen zu können und so seid ihr auch aufgetreten! Diese Einstellung macht mich sehr stolz!", war Dino Poje in der Kabine erleichtert.


Kader und Tore: Friedel, Pazemeckas; Ribeiro(6), Kovacech(5/1), Kuhn(5), Galovsky(3), Herzog(3), Stachowiak(2), Wulz(2), Novacic(1), Fuchshofer, Moser, Schweiger, Stolz D., Stolz P., Typolt

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Leobens-U20 Team konnte am Samstag gegen die Tabellenführer von Vöslau leider nicht an die zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen. Bei der hohen 21:31 Niederlage waren auch 11 Tore von Dennis Stolz zu wenig.

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